Die Seminarteilnehmer bringen die Materialien, die in den Seminaren behandelt werden,
aus ihrer eigenen beruflichen Praxis oder Forschung mit. Die Dokumente
oder Interviews etc. werden dann ad hoc analysiert. Die Interpretationsübung
erfolgt also nicht anhand von vorgefertigten Musteranalysen, sondern
als exemplarische Analyse, deren Ergebnis offen ist.
Analysiert werden nicht nur sprachliche Texte, sondern auch andere Ausdrucksgestalten
wie etwa Fotos, Gemälde, Video- und Tonaufzeichnungen, architektonische
Grundrisse, Genogramme usw. Insgesamt werden die Teilnehmer durch die
Variation der Datentypen die Anwendungsbandbreite der Sequenzanalyse
umfassend kennenlernen. Berufspraktiker und Wissenschaftler
belegen gemeinsame Seminare, womit sich die Heterogenität von Problemstellungen
noch erhöht.
Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, in das Seminar eigene Materialien
mitzubringen.
Zur Vorbereitung eines Seminars gehört die Lektüre theoretischer
Texte und die Recherche relevanter Daten für die Analyse. Zur Nachbereitung
gehört das Erstellen von Protokollen der Materialanalysen. Die ausgearbeiteten
Protokolle werden von den Seminarleitern korrigiert und ggf. nachbesprochen.
Sie dienen als Leistungsnachweise.