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| Weiterbildungskurse und -workshops
Wenn Sie keine mehrjährige Ausbildung absolvieren, sondern lediglich einen ersten Einblick in das methodische Verfahren erhalten möchten, eröffnen sich zwei Möglichkeiten: Entweder Sie nehmen an einem einwöchigen Seminar teil - oder Sie besuchen einen dreitägigen Kurs oder Workshop des Instituts. Diese kürzeren Kurse und Workshops, die das Institut seit 2002 anbietet, beschreiben wir im folgenden: Der Sommerkurs orientiert sich an dem Konzept der Seminare des Studiengangs objektive Hermeneutik, ist aber themenungebunden. Er dient der Auswertung von Material, welches die Teilnehmer in den Kurs mitbringen. Der Sommerkurs wird von Prof. Dr. Ulrich Oevermann seit 1982 angeboten und kann heute auch als ein Seminar im Rahmen des Studiengangs objektive Hermeneutik belegt werden. Workshops für Geistes- und Kulturwissenschaftler Die Workshops zur Werk-, Quellen- und Dokumentenanalyse
richten sich an Kollegen, die sich mit dem methodischen Verfahren der
objektiven Hermeneutik anhand einer exemplarischen Analyse von Material
praktisch vertraut machen möchten, das sie in den Workshop selbst
mitbringen. Intensiv-Kurse für Examenskandidaten und Doktoranden Der Kurs wendet sich an Examenskandidaten und Doktoranden,
die mit fallrekonstruktiven Methoden arbeiten oder Fallmaterialien in
ihre Arbeiten integrieren möchten und dabei auf methodische Probleme
bei der Interpretation stoßen. Kurse für das Fallverstehen in der Praxis Das Institut bietet Kurse für Angehörige
spezieller Berufe an, welche in ihrer Praxis regelmäßig mit
der Ausdeutung und Einschätzung von Fällen (Patienten, Klienten,
Mandanten) betraut sind. Diese Kurse verstehen sich als Angebot zur Einübung
des sequenzanalytische Fallverstehens und zum vertiefenden Verständnis
von Familien- und Paarkonstellationen, biographischen Verläufen
oder Gruppenverhalten. Exemplarische Fallanalysen auf der Basis der von
Teilnehmern aus ihrer Praxis mitgebrachten Dokumente werden ergänzt
durch kurze Referate über Forschungsergebnisse und Modellbildungen
aus der Familiensoziologie und Sozialisationsforschung. Sie wenden sich
an Ärzte und Therapeuten, Juristen, insbesondere im Familien-, Jugend-
und Strafrecht, Sozialarbeiter, Pädagogen, Lehrer und Psychologen
in diagnostischen und klinisch therapeutischen Einrichtungen, sowie Unternehmens-
bzw. Organisationsberater.
Seite aktualisiert am 13.09.2009 18:26 |
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